Anschluss
Der Telefonanschluss wird mit DSL etwas umfangreich, aber dank guter
Anleitungen bei einem guten Provider nicht komplizierter. Am schlimmsten
sind die vielen Kabel. ich habe daher alles auf eine Sperrholzplatte
genagelt, von der normalerweise nur die Rückseite zu sehen ist. Hier der
schreckliche Anblick von vorne:

Zunächst wird an die bisherige TAE-Dose (1) ein NTBBA angeschlossen und
stellt den neuen Übergabepunkt von der Telekom dar. Heutzutage enthält
dieses NTBBA meist schon den zweiten Baustein, den Splitter (2). Der
Splitter teilt die Leitung wieder auf für das reguläre Telefon und den
Datenteil. Bei ISDN muss an den Telefonanschluss nun noch (wie immer) der
NTBA (3) angeschlossen werden, beim analogen Telefon ist der Telefonteil
schon fertig.
Der Datenteil benötigt nun noch den DSL-Modem sowie die Netzwerkkarte
oder den Router, der den Modem ansteuert. Bei vielen Geräten sind der
DSL-Modem und das Netzwerkgerät ein kombiniertes, benutzerfreundliches
Gerät (4).
Noch einfacher wird es mit Geräten wie der AVM Fritz!Box Fon: Ein NTBBA/Splitter,
an dessen beide Ausgänge die Fritz!Box Fon angeschlossen wird, und dann
muss nur noch das Telefon (5) und der PC (7) angeschlossen werden. Im Bild
ist außerdem noch eine ISDN-Verteilerleiste (6) zu sehen, an die ich
testweise ISDN-Geräte anschließe. Und die vielen "Trafos" stammen von den
Mobiltelefonen, Schreibtischlampe, PC-Lautsprecher etc.
Nachteil: Ab dem Splitter müssen zwei Leitungen im Haus verteilt
werden, wenn nicht das Telefon im Arbeitszimmer neben dem PC steht. Und
eines dieser Kabel muss als Netzwerkkabel bessere
Übertragungseigenschaften als einfaches Telefonkabel haben. Mit WLAN kann
zwar das Kabel eingespart werden, aber lassen Sie sich vom Händler die
Verbindung zwischen den Geräten garantieren oder kaufen Sie auf Probe:
100m max. Entfernung werden angegeben, gelten aber nur auf grüner Wiese
bei freier Sicht. Bei einer Stahlbetondecke kann schon nach 5m die
Verbindung zusammenbrechen.
Bei der Planung Ihrer Verkabelung lassen Sie sich am Besten von einem
Freund oder Händler beraten - nicht weil es schwierig ist, sondern weil es
recht viel neue Materie ist und Sie sicher kein unnötiges Lehrgeld zahlen
möchten für eine nicht funktionierende Anlage.
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